Septembermond
Zwischen dunklen Wolken,
der Mond am Himmel steht,
wo er so gern spazieren geht.
Ob er von dort, aus seiner Sicht,
die Erde anders sieht,
verrät er nicht.
Schweigend zieht er seine Bahn,
mal fern, mal nah,
und ab und zu,
ist er auch ganz verschwunden dann.
Um plötzlich aus ganz and'ren Ecken,
seine Nase rauszustrecken.
Stets im Wechsel - wie ein Jahr,
steht er oft voll und rund so da.

Der Seehof
In Haltern, einer schönen Stadt,
wo man noch Zeit und Ruhe hat,
kehrt gern man in den Seehof ein,
da lässt sich's gut verwöhnen sein,
hier kann wunderbar man träumen,
unter schönen alten Bäumen
und wem das noch nicht genug,
genießt die Seeluft mal am Bug,
oder hinterm Haus am Teich,
ja dort träumen, macht die Seele reich;
hier kann man Feste feiern, Freunde treffen
oder sich zur Ruhe setzen;
Drum kehr' ich gern nach dort zurück,
weil mir das so sehr vieles gibt;
Ist man dort, gibt's große "Sause",
denn man fühlt sich wie "zu Hause".
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Silbern glänzt es auf dem See,
spiegelt sich das Sonnenlicht
und wenn ich da am Ufer steh',
erweitert's meine Sicht.
Geruhsam schlendere ich weiter,
atme tief des Wassers Duft,
meine Seele stimmt es heiter,
genießt auch sie die würz'ge Luft.
Und weil ich ja muss scheiden,
genieß ich jedes Stück,
doch macht es mich nicht leiden,
ich komm ja gern zurück.
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Der Tanz
Tanz der Sinne
und des Körpers,
tanzend wir die Welt erobern,
sitz ich still in meinem Zimmer,
schlage wortgewaltig manche Schlacht,
auf zum Tanz der Wörter,
den das Leben uns vermacht;
Es strahlen nicht nur Farben,
in oftmals ja ganz zarten,
nein, auch der Tanz,
in strahlend' hellem Glanz.
